Amphibienschutz

Organisation und Mitwirkende


Amphibienschutzzaun wird aufgebaut

Ehrenamtlicher Helfer in Aktion


Seit im Jahre 2000 massenhaft überfahrene Erdkröten auf der Havelchaussee aufgefunden wurden, kümmert sich das Ökowerk um den Schutz der Amphibien vor dem Straßentod. Antonius Gockel-Böhner koordiniert seither den Aufbau und die Kontrolle eines Amphibienschutzzaunes entlang der Havelchaussee. In enger Kooperation mit den verantwortlichen Bezirksämtern Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf sowie den Berliner Forsten und einer großen Zahl von Ehrenamtlichen aus dem Ökowerk werden alljährlich über 1,5 km Schutzzaun aufgestellt. Je nach Witterung werden zwischen Februar und Mai jeden Morgen gegen 7.00 mehr als hundert Fangeimer auf Amphibien kontrolliert, die Funde dokumentiert und die Tiere dann sicher über die Straße zu ihren Laichtümpeln im Uferbereich der Havel gebracht. Ohne die vielen helfenden Hände von Ehrenamtlichen des Ökowerks wäre dieser wichtige Beitrag zum Artenschutz sicher nicht möglich . Die Population der Erdkröten an der Havelchaussee zählt zu den größten im Grunewald und ist wohl auch eine der größten  im Berliner Stadtgebiet. Jedes Jahr werden zwischen 3.000 und 4.000 Erdkröten sicher über die Straße gebracht.
Am Aufbau und an der Betreuung des Zaunes waren die Berliner Forsten, das Naturschutzzentrum Ökowerk und zahlreiche Ehrenamtliche beteiligt. Der Schutzzaun wurde von den verantwortlichen Bezirksämtern Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf zur Verfügung gestellt. Ohne die sehr gute und unkomplizierte Kooperation der beteiligten Bezirksämter und die finanzielle Unterstützung durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf wäre die Schutzmaßnahme in diesem Rahmen nicht durchführbar gewesen.


Auswertung


Erdkröten

Die Auswertung der Daten wurde von Antonius Gockel-Böhner und Reiner Grube übernommen. die aktuellen Ergebnisse von 2006 können hier eingesehen werden:

Zäune


Amphibienschutzzaun an der Havelchaussee


Die Zäune wurden nach ihrer Lage folgendermaßen bezeichnet:

Steinlanke

Hinwanderung
Länge: 1200 m
Standzeit: Februar- Mai

Rückwanderung
Länge 375 m
Standzeit: April - Mai

Postfenn

Hinwanderung
Länge: 75 m
Standzeit: Februar bis Anfang Mai

Was kann man tun ...


Helfer leeren die Kröteneimer

Ab März 2007 sind mehrere Aktionen geplant. Aufbau des Zauns am Postfenn und später der Havelchaussee.
Von da an werden bis Mai wieder ehrenamtliche Helfer gebraucht, die morgens gegen 8.00 Uhr die Kröteneimer leeren. Die Helfer wechseln sich ab. Jeder ist ca. alle 2 Wochen einmal an der Reihe.

Ansprechpartner: Antonius Gockel-Böhner und Reiner Grube
Telefon: 30000 50