Vorstand

Vorstandsmitglieder und Beisitzer im Überblick


Dr.Hartwig Berger
1. Vorsitzender


Christoph Bayer
2. Vorsitzender

Dr.Landsberg-Becher
Beisitzer

Monika Thiemen
Beisitzerin


Hiltrud Breyer
Beisitzerin


Hartwig Berger, 1. Vorsitzender



Dr. Hartwig Berger, geb. 1943, ist seit 2002 1. Vorsitzender des Ökowerk. Es hat in Philosophie promoviert und war Privatdozent für Soziologie an der FU Berlin. Die Liste seiner Veröffentlichungen und ausgewählte Artikel aus den Bereichen Umwelt- und Energie-soziologie und – Politik sind zugänglich unter: www.hartwig-berger.de.

Herr Berger war von 1989-1990 und von 1991-2001 Mitglied des Abgeordnetenhaus Berlin. U.a. hat er sich dort in Fragen des Naturschutz engagiert. So war er an der Einführung des Verbandsklagerechts in Berlin 1990 wesentlich beteiligt. Förderung der naturgemäßen Waldwirtschaft, der ökologischen Landwirtschaft, naturnahes urbanes Grün, biologische Vielfalt in der Stadt, die Entwicklung der Natur- und Regionalparks in und um Berlin waren weitere einschlägige parlamentarische Aktivitäten. Er hat sich erfolgreich für den Stopp der Bebauungspläne auf dem Teufelsberg und seine dauerhafte landschaftliche Sicherung eingesetzt. Seit 2002 ist er Ehrenmitglied des NABU Berlin.

Für das Ökowerk ist Herr Berger im Verein Berlin 21, einem Netzwerk für nachhaltige Entwicklung in der Stadt, aktiv, speziell zu Fragen der urbanen Klimaschutz- und Energiepolitik, zur Stadtökologie und zur regionalen Kooperation. Er ist Mitglied im „Stadtgespräch Berlin“. Sprachen(fließend): Spanisch, französisch, Englisch, Niederländisch.



Dipl.-Biol. Christoph Bayer, 2. Vorsitzender


Christoph Bayer vertritt seit 2000 das Ökowerk als 2. Vorsitzender des Vorstandes.

Der Biologe setzt er sich seit 2004 für die Zusammenarbeit der Verbände in der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft für Naturschutz (BLN) ein.
Als Insektenkundler (Entomologe) beschäftigt er sich vorwiegend mit Tier-Pflanzen-Interaktionen bei phytophagen Insekten und dem Schutz ihrer Lebensräume, wie z.B. den Mooren im Grunewald.

Zusammen mit Kerstin Grieser ist er maßgeblich für Planung und Gestaltung des Freigeländes des Ökowerks verantwortlich. Hier ist er vor allem für den Steingarten, das Gründach der Filterhallen und die Streuobstwiese zuständig.

Darüber hinaus engagiert er sich u.a. im Curculio-Institut (www.curci.de)



Beisitzerinnen und Beisitzer

Beisitzer Dr. Johann-Wolfgang Landsberg-Becher



Dr. Johann-Wolfgang Landsberg-Becher ist von Haus aus Diplom-Biologe widmete sich der Verhaltensforschung. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete er als Lehrer mit den Unterrichtsfächern Biologie, Chemie und Psychologie sowie Naturwissenschaften integriert. Als Schüler interessierte er sich als Terrarianer für die ökologischen Veränderungen des Ufers am Schlachtensee, nach dem Studium war er Planungsvorsitzender für die Naturwissenschaften der aufzubauenden Universität Bremen mit Ökologie als zentralem Thema des Projektstudiums, als Junglehrer engagierte er sich mit Eltern der Schüler für Recycling von Papier und Glas anstelle der Deponierung in der DDR sowie in einer Bürgerinitiative für Verkehrsberuhigung. Bezirksverordneter der Alternativen Liste in den 80er Jahren. Seit 1996 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz.

Seine Themen sind Ökologischer Landbau, wozu er regelmäßig Exkursionen unternimmt, Feuchtgebiete, hierzu hat er zusammen mit Klaus Prankel eine CD erstellt, in der neben der biologischen und chemischen Gewässergüte insbesondere auf die Gestalt der Gewasser und die Uferlandschaft eingegangen wird. Die datenkomprimierte Fassung kann heruntergeladen werden (15,5 MB). Seit 1994 erstellt er Informationsmaterialien im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Lärm. Ferner ist er verantwortlich für den Umweltbildungsserver, die Sammlung der Grünen Lernorte von Berlin und die jährlich aktualisierte Broschüre "Schulzeit", eine Elterninformation über umweltfreundliche Schulmaterialien.

Bei seinen Interessen Ökolandbau, Feuchtgebiete und Amphibien, untersucht er auf dem Gelände des Ökowerks z.B. beim Frühlings- und Herbstfest mit Kindern und Erwachsenen die vielen Teiche und führt ansonsten durchs stillgelegte Wasserwerk.. Bei von ihm geführten Radtouren durch das Berliner Umland oder im angrenzenden Polen zeigt er die landschaftlichen Schönheiten und macht auf die Notwendigkeit einer ökologisch orientierten Landwirtschaft aufmerksam.




Beisitzerin Monika Thiemen



Mitglied beim Ökowerk ist Frau Thiemen seit dem 6.11.1989, im
Vorstand seit dem 11.5.2010

21.4.1954 geboren in Berlin-Wilmersdorf, verheiratet

1960-69 Grund- und Oberschule in Wilmersdorf

1969-72 Hugo-Preuß-Oberschule (Kfm. Berufsfachschule)

1972-75 Ausbildung an der BfA für den gehobenen Bundesdienst

1975-92 bei der BfA beschäftigt, Diplom-Verwaltungswirtin

1977-80 Studium an der Verwaltungsakademie Berlin, Diplom-Kameralistin

1980 Eintritt in die SPD

1985-89 Bürgerdeputierte im Fachausschuss für Sozialwesen der BVV-Wilmersdorf

1989-92 Bezirksverordnete in der BVV-Wilmersdorf, zuletzt Vorsitzende der SPD-Fraktion

1993-95 Bezirksstadträtin für Sozialwesen im Bezirksamt Wilmersdorf

1996-99 Mitarbeiterin der Grundsatzabteilung der BfA, Bezirksverordnete in der BVV-Wilmersdorf

1999-2000 Bezirksstadträtin für Finanzen und Wirtschaft und Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Bezirksamt Wilmersdorf

1.1.2001- 5.12.2001 Bezirksstadträtin für Finanzen, Liegenschaften und Wohnen und Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

seit 6.12.2001 Bezirksbürgermeisterin im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und Leiterin der Abteilung Finanzen, Bildung und Kultur, seit 1.11.2006 Abteilung Finanzen und Kultur




Beisitzerin Hiltrud Breyer



Hiltrud Breyer ist 1957 geboren und Dipl.Politologin. Artenvielfalt und Umweltschutz ist eine Richtschnur in ihrem Leben. Bereits in den 70er Jahren engagierte sie sich in grenzüberschreitenden Umweltschutzinitiativen.

Von 1989 bis 2009 war sie Mitglied im Europäischen Parlament. Im Umwelt- und Enegieausschuss des Europaparlamentes setzte sie sich ein für den Schutz der Biodiversität, des Wassers und der Tiere sowie für die erneuerbaren Energien. Sie trug dazu bei stengere Schutzbestimmungen bei der Gen-und Nanotechnologie und in der Chemikalien- und Pestizidpolitik zu verankern. So ebnete sie den Weg für gentechfreie Zonen und kämpft gegen die Patentierung von Lebewesen, um die Privatisierung der Natur zu verhindern.

Ein Herzensanliegen sind ihr die Stärkung der Verbraucherrechte, um nachhaltige Landwirtschaft und schadstoffarme Produktion zu ermöglichen.

Dem Naturschutz und der Erhaltung der Artenvielfalt kommt in ihren Augen auch enscheidende Bedeutung für die Gesundheit der Menschen zu.

Sie macht sich weiterhin stark für ökologische Kinderrechte und will Kinder und Jugendliche motivieren selbst einzutreten für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen.