Themengärten
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Im Ökowerk findet man nach Themen geordnete Gärten:
Wenn Sie Genaueres über die einzelnen Gärten erfahren wollen, dann nehmen Sie doch an einer unserer Führungen teil |
Der naturnahe Erlebnisgarten im Ökowerk. Naturschutz praktisch umgesetzt ...
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Im Gegensatz zum konventionellen Ziergarten, in dem man häufig hoch gezüchtete Zierpflanzen vorfindet, die viel Pflegeaufwand erfordern und für die einheimische Tierwelt oft nicht nutzbar sind, wird im Ökowerk ein naturnaher Garten gefördert. Dieser Garten wurde nicht im Sinne eines Naturschutzgebietes, sondern als Erlebnisgarten gestaltet, in dem natürliche Lebensräume, wie Hecken, Wiese, Teich oder Felsen mit der typischen Pflanzen- und Tierwelt gepflegt werden. Dies gilt auch für Nutz-, Heilkräuter- und Blütenbesuchergarten (Ziergarten). In den Gift- und Arzneipflanzenbeeten sind die die Beete nach Pflanzenfamilien angeordnet, u.a. findet man hier den Roten Fingerhut (Digitalis purpurea), das Maiglöckchen (Convallaria mayalis), die zu unseren bunten Akerfeldern gehörende Korn-Rade (Agrostenna githago) und die Christrose (Helleborus niger). Auf dem Färberpflanzenbeet, wächst z.B. Färber-Ginster (Genista tinctoria) und Färber-Waid (Isatis tinctoria). |
Welches sind die Prinzipien des naturnahen Gärtnerns?
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Als Nutzpflanzen werden robuste, altbewährte Kulturpflanzen an passendem Standort angebaut. Gedüngt wird nur mit selbst gewonnenem Kompost und mit unschädlichen Zusätzen wie Kalk, Gesteinsmehl oder Kräuterbrühen. Fruchtwechsel und Mischkulturen beugen dem Schädlingsbefall vor.
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Als Zierpflanzen haben Wildpflanzen Mitteleuropas den Vorrang. Zuchtformen werden nur angebaut, wenn sie den Wildarten noch nahe stehen. Ziel ist eine hohe Pflanzenartenvielfalt, die einer artenreichen Tierwelt einen Lebensraum bietet. Nicht einheimische Zierpflanzen sollten nur dann in unsere einheimischen Gärten übernommen werden, wenn sie der einheimischen Tierwelt Nutzen bringt. |
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Im naturnahen Garten können auch seltene Pflanzenarten, die als Wildpflanzen unter Naturschutz stehen, gehalten werden. Wie die Abbildungen zeigen, kann man im Blütenbesucher- und Steingarten eine Reihe geschützter Wildpflanzen kennen lernen. |
Wichtiger Hinweis für den Naturgarten-Liebhaber
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Der Naturgarten kann aber keinesfalls ein Ersatzrefugium für aussterbende Pflanzenarten darstellen. Geschützt werden müssen diese Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Lebensräume immer mehr eingeschränkt werden, dürfen Wildpflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum nicht gepflückt oder ausgegraben werden, auch ist es verboten, Samen dieser Pflanzen zu sammeln! Wildpflanzen für den naturnahen Garten können in spezialisierten Gärtnereien bezogen werden. |