Käferblüten und ihre Nutzer

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Käfer als Blumenbesucher

Käferblüten sind einfach gestaltet und besitzen meist eine scheiben-, schalen- oder köpfchenförmige Gestalt. Staubgefäße und Stempel sind frei zugänglich. Die Scheibenblumen können auch in Vielzahl in Blütenständen auftreten, wie wir sie z.B. bei Doldenblütlern (Apiaceae) vorfinden. Auch Korbblütler (Asteraceae) , die Köpfchenblumen aufweisen, sind aus einzelnen Blüten zusammengesetzt. Sehr viele der Scheiben- und Schalenblumen treten auch als Einzelblüten auf. z.B. die Anemone (Anemone sylvestris).

Käfer waren vermutlich die ersten Blumengäste im Verlauf der Erdgeschichte und haben ihre Nahrungsaufnahme mit den beißend-kauenden Mundwerkzeugen bis heute beibehalten. Sie sind bei der Nahrungssuche auf leicht zugängliche Blüten angewiesen und verwerten Pollen, Staubgefäße, Stempel, manchmal vertilgen sie auch – zum Nachteil der Pflanze - die gesamte Blüte. Auf diesem Weg gelangen sie auch an den Nektar.

Kennzeichnende Merkmale einer Käferblüte

  

Gestalttyp:

  • offen zugängliche Scheibenblumen oder
  • Schalenblumen
  • Köpfchenblume
Bevorzugte Farben:
  • Weiß
  • Gelb
  • Braun
Geruch: stark fruchtig oder Fäkaliengeruch

Nektar: muss nicht vorhanden sein